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Saison 2008 - Frühjahrstraining/EM-Vorbereitung (Tacen, SLO)
Nach der erfolgreichen Saison 2007 kam es in dieser Saison wieder zu einer Neubesetzung in unserem Team. Da sich unsere Steuermann René Mühlmann nach dem WM in Korea entschlossen hat seine Karriere unserem Raftteam zu beenden kam es auch in diesem Jahr zu einer umorganisation unserer Besetzung.
Unser Mann auf der mittleren Position, Fabian Bär, rutschte auf die linke Steuerposition. Die damit frei gewordene Position Mitte/Links haben wir mit einem hoffnungsvollen Jungen Talent besetzt. Jakob Gessner kommt aus der Jugend der Kanu-Schwaben und hat sich problemlos in unser Team eingefügt.
Der Trainingsplan in diesem Jahr orientiert sich ziemlich stark an der Vorbereitung für die WM im vorherigen Jahr. Dennoch versuchen wir in diesem Jahr ein etwas größeres Augenmerk auf den Sprint zu legen.
Nachdem wir im letzten Jahr die gergnerischen Teams in Korea analysiert haben, haben wir uns entschieden unseren Grundschlag etwas zu optimieren. Wir erhoffen uns davon, dass das Boot weniger eigenbewegung entwickelt und somit durch den geringeren Widerstand mit dem selben Kraftaufwand schneller fahren kann. Ob unsere Theorie tatsächlich umsetzbar ist und den gewünschten Erfolg bringt, kann man schließlich nur auf Wettkämpfen erfahren.
Aus diesem Grund haben wir uns entschieden in diesem Frühjahr den Wettkampf in Tacen zu besuchen. Hier sollten R4 und R6 Wettkämpfe an einem Tag durchgeführt werden, was uns sehr entgegen kommt.
Tacen
Nach zähem warten auf “unseren Kober Bus“J ging es dann gegen halb sieben auf nach Tacen (Ljubiliana). Dort gegen 0 Uhr angekommen hieß es noch in Finsternis das Hotell finden und ab in die kurze Nachruhe vor einem langen Tag in Paddelklamotten. Gegen 7 Uhr hieß es dann wieder das warme Bett verlassen und auf zur Rennstrecke. Nach kurzem Training bei Eiseskälte auf der doch sehr schweren Strecke, gingen dann doch recht bald die Wettkämpfe los.
Der Slalom im 6er lief ganz gut, so dass sich Jakob unser Jung Gun bei seinem ersten Start über seinen ersten Sieg freue durfte!! Jedoch lief unser Time Trail leider nicht so gut. Nach kurzer Besprechung und Änderung der Route gingen wir motiviert in die Head to Head Läufe. Im Halbfinale gingen wir jedoch etwas zu forsch am Start, was uns ein paar Diskussionen mit den “ Ungarn“ einbrachte. Jedoch diesmal erwiesen sie sich als fair und verzichten nach dem Video auf einen Widerholungslauf. Gegen die beiden nächsten Teams hatten wir nichts entgegenzusetzen und landeten letztendlich auf im Sprint Platz 4.
Unüblich für uns, versemmelten wir im anschließenden 4er Wettkampf mit Falk, Fabi, Lechlix und Tom den ersten Lauf im Slalom total. Selbst nach einem besseren 2. Lauf erreichten wir nur noch Platz 3. Besser machten es dann Jakob, Falk, Fabi und Max (der sein Steuerdebüt antrat) mit einem schnellen Time Trail und einem fein erkämpften 3. Platz im kleinen Finale.
Abschließend können wir sagen das wir gut über den Winter gekommen sind, es bedarf jedoch noch etwas Feinschliff. Aber wir arbeiten daran!!
Noch mal vielen Dank der Firma Kober ( Hartmut und Gerhard) die weit mehr für den Sport machen als nur die besten Paddel zu bauen. Germanraftteam powert by Kober . Danke
Wie die folgenden Bilder zeigen konnten wir an einem schönen Frühlingstag in Tacen unser können mit den Gegnern messen.
Folgende Platzierungen konnten wir belegen:
R6: 1. Platz Slalom, 5. Platz Sprint, 4.Platz H2H
R4: 3.Platz Slalom, 3.Platz Sprint, 3.Platz H2H




WM 2007 - AZ, 6.7.07

WM 2007 - Rafter sitzen auf dem Trockenen


Endlich angekommen in Korea, nach monatelanger Vorbereitung auf unser großes Highlight, den Weltmeisterschaften 2007, kristallisierte sich schnell unser erstes großes Problem heraus das Wasser. Mehr aber dazu später….
Nach fast 2 tätiger Anreise, von MUC über Amsterdam im Direktflug nach Seoul/Incheon erreichten wir endlich unseren Wettkampfort im Nordosten des Landes, Inje.
Beziehen des Quartiers, Einkaufen, Akklimatisieren, sowie der Versuch einige Paddeleinheiten zu absolvieren, stellte das Programm der ersten Tage dar.
Leider muss man ehrlich gestehen, dass es teilweise beim Versuch geblieben ist, da der Fluss nicht nur ausgesprochen wenig Wasser führt, sondern in Wirklichkeit gar kein Wasser hat.
Die Vorbereitungen, sowie der aktuelle Organisationsstand der WM bewegen sich momentan leider noch auf dem gleichen niedrigen Niveau, wie der Wasserstand.
Das Organisationsteam ist dennoch bemüht, bis zum Beginn der Wettkämpfe am kommenden Samstag, alles mögliche in die Wege zu leiten, einen guten Wettkampf auszurichten bis auf den Wasserstand sollte dies erreichbar sein.
Eine endgültige Entscheidung über den genauen Ablauf, sowie der Austragung an anderer Stelle bei gleich bleibenden Bedingungen wird bis spätestens Montag erwartet.Saison 2007

Aufgrund des allgemein viel zu milden Winters und Frühjahrs, blieben die Niederschläge in den Einzugsgebieten vieler Flüsse aus.
Bei den Trainingseinheiten im Winter erwiesen sich die milden Temperaturen und die trockene Wetterlage als sehr angenehm.
Inzwischen fordern diese Umstände aber ihren Preis:
Extremer Wassermangel auf den süddeutschen und österreichischen Flüssen.
Vor Allem Lech (GER), Inn, Ötztaler Ache und Sanna (alle AUT) sind integrale Bestandteile unseres Wildwasser- und Abfahrtstrainings im Hinblick auf die Vorbereitungen zu den diesjährigen Weltmeisterschaften.
Als schwerwiegende Konsequenz mussten die deutschen Meisterschaften am Augsburger Eiskanal und auf dem Lech abgesagt werden. Stattdessen führten wir heuer schon zum zweiten Mal ein Trainingslager auf der Saalach (AUT, GER) durch, die trotz des vorherrschenden Niedrigwassers eine passende Alternative bietet.
Weiterhin geplante Maßnahmen in Tirol sind momentan gefährdetAuf dem Weg nach Südkorea…
Das 2006 aufgestellte Team, bestehend aus Thomas Funke, Fabian Bär, René Mühlmann, Falk Schumann, Max Remmele und Christian Lechelmayr tritt im Juni mit Rainer Simanovski als Ersatzmann, Peter Micheler als Jurymitglied, sowie Peter Kreps als Kampfrichter in Südkorea zur WM an.
Zur Vorbereitung zählen neben den schon erwähnten Trainingslagern in Tirol einige Europacup- Wettkämpfe. Die Priorität legten wir heuer auf die R6- Wettkämpfe in Wildalpen (AUT), von 17.05. bis 20.05. und Sterzing (ITA), von 02.06. bis 03.06.
Ziel dieser Wettkämpfe soll neben dem Erwerb von Wettkampferfahrung in der WM- Besetzung natürlich auch der internationale Vergleich sein.
(Max Remmele)
Saison 2006 - Ein Rückblick

Nach der WM im Jahr 2005 in Ecuador und dem Ausblick auf die WM 2007 in Korea stand für unser Team in diesem Jahr die Eurocupgesamtwertungen im R4 und R6 im Vordergrund.
Wie bei den meisten Kanusportlern begann auch für uns die neue Saison noch im tiefsten Winter mit Ausdauer- und Krafttraining um uns für die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten.
Da Rainer Simanowski nach der WM 2005 vom aktiven Raftingsport zurücktrat galt es erst einmal die dadurch entstandene Lücke zu schließen. Rainer war durch seine Erfolge und seine langjährige Erfahrung eine Stütze unseres Bootes auf der linken Steuerseite und somit umso schwerer zu ersetzen. Dennoch haben wir eine Lösung gefunden, die auch im Jahre 2006 einige Erfolge einfahren konnte. René Mühlmann rückte von der linken Mittelposition auf die Steuerposition. Die nunmehr entstandene Lücke auf der linken Seite füllte Fabian Bär. Fabian war schon im Jahr zuvor immer wieder eingesprungen, wenn mal ein Teammitglied nicht zum Training kommen konnte und empfahl sich dadurch die linke Seite wieder zu füllen.
Neu formiert konnten wir also die Wettkampfsaison 2006 angehen.
Unser erster Härtetest war der Eurocup in Tinaraft, SLO. Mit folgenden Ergebnissen fuhren wir die ersten Punkte für die Gesamtwertung ein. (Sprint: 5. ; Slalom:2. ; Abfahrt: 2.)
Leider mussten wir uns im ersten Head-to-Head- Sprint gegen das ausrichtenden slowenische Boot geschlagen geben und erlangten nur den fünften Platz. Nachdem wir bei der WM im Vorjahr bereits im ersten Head-to-Head gegen Neuseeland verloren hatten befürchteten wir bereits eine neue Angstdiziplin für uns gefunden zu haben. Doch schon beim nächsten Eurocup in Wildalpen konnten wir unsere Angst überwinden und uns mit einem Sieg im Head-to-Head zurückmelden. Weitere Ergebnisse (Slalom:3.;Abfahrt;6.)
Da sehr viele Teams am Start waren, kam es zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen bei den unterschiedlichen Disziplinen, dass wir trotz des eher schlechten Abfahrtsergebnisses die Gesamtwertung im R6 an diesem Wochenende für uns entscheiden konnten.
Der Wettkampf in Wildalpen war sowohl als R6, als auch als R4 organisiert. Folgende Ergebnisse konnten wir im R4 einfahren. (Sprint: 5. ; Slalom:2. ; Abfahrt: 7.)
Im Hochsommer folgte der Eurocuprennen R6 in Vipiteno, ITA. (Sprint: 5. ; Slalom:1. ; Abfahrt: 2.)
Bevor wir unseren Saisonabschluss im R4 in Augsburg feierten reisten wir noch zum R6 Eurocup nach Zeliv, CZE. Gegen die breite hochklassige Masse tschechischer Boote ist auf den Kanälen in Tschechien nicht viel auszurichten. Dennoch waren wir mit unseren Leistungen an diesem Wochenende durchaus zufrieden, obwohl die Ergebnisliste dies nicht auf den ersten Blick vermuten lässt. (Sprint: 8. ; Slalom:7. ; Abfahrt: 7.)
Unser Höhepunkt war in diesem Jahr ohne WM sicherlich die Deutsche Meisterschaft und gleichzeitig Eurocupfinale in Augsburg. Hier galt es sich für die nächste WM zu qualifizieren und den ausländischen Teams zu zeigen, dass auch wir unseren Heimvorteil ausnutzen können. So machten die Zwei Augsburger Teams alle drei Disziplinsiege unter sich aus und sicherten sich damit die Qualifikation für die WM 2007.
Zusammenfassend blicken wir recht zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. Zwar konnten wir „nur“ einen dritten Platz in der Eurocup-Gesamtwertung des R6 erreichen, was etwas unter unserem zugegeben hochgesteckten Ziel liegt, aber dafür konnten wir im zweiten Jahr in Folge die Eurocupgesamtwertung des R4 für uns entscheiden und damit die scheinbare Domäne der Teams aus Tschechien und der Slowakei ein weiteres Mal durchbrechen. Auch unseren Deutschen Meistertitel konnten wir erfolgreich verteidigen und uns für die WM 2007 qualifizieren.
Saison 2006 - Ein Ausblick

Auch die Saison 2006 bringt einige Höhepunkte mit sich. Da wir dieses Jahr aus finanziellen Gründen nicht an der EM in Russland teilnehmen können und auch keine WM für dieses Jahr geplant ist, haben wir andere Saisonziele formuliert und fest im Blick.
Die Gesamteuropacupwertungen im 4er und 6er sollen unsere Saisonziele für das Jahr 2006 sein.
Da unser sehr geschätztes und langjähriges Teammitglied Rainer Simanowski nach der letzten WM als ständiger Steuermann auf der linken Seite zurückgetreten ist, wurde seine Position hinten links für einen Nachvolger frei .
Andreas Remmele, bisher eine Bank für Vortrieb auf der linken Seite, soll nunmehr Rainers Position übernehmen und auch für die richtige Richtung sorgen. Diese Aufgabe ist für unseren Andi nicht ganz neu, denn in den vergangenen Jahren wurde er immer wieder als Ersatzsteuermann im 6er oder Steuermann im 4er eingesetzt.
Andis freier Platz auf der mittleren linken Position wird ab sofort von René Mühlmann besetzt, der nach Babypause wieder voll ins Training eingestiegen ist.
Unsere Saisonvorbereitung begann bereits früh im Jahr mit Ausdauerfahrten und Slalomtraining auf der Wertach rund um das Grundstück der Familie Winter, der wir hiermit herzlich für die Unterstützung und Hilfsbereitschaft danken wollen.
Gut vorbereitet, neu formiert und voller Tatendrang warten wir auf die bevorstehenden Wettkämpfe für die Eurocup- Geamtwertung und hoffen schon früh im Jahr die ersten guten Ergebnisse mit nach Hause bringen zu können.
(Falk Schumann)
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Jahr 2005 - Saisonrückblick
Als Vorbereitung für unser Großes Ziel, die Weltmeisterschaften in Ecuador, nahmen wir an den Europacups im Vierer und Sechser Raft teil.
Im täglichen Training konzentrierten wir uns auf die Sechserdisziplin, weil die WM in dieser Kategorie ausgefahren wird.
Die relevanten Sechser-Rennen fanden in diesem Jahr in Sterzing (ITA), Budweis (CZE) und Zeliv (CZE, nahe Prag) statt. In der Gesamtwertung belegten wird schließlich den dritten Platz. Hinter dem slowakischen Team und einem tschechischen Team, was sich im vergangenen Jahr nicht in ihrer nationalen Qualifikation für die WM durchsetzten konnten. Das Tschechische Nationalteam konnten wir in der Gesamtwertung hinter uns lassen.
Bei den Europacuprennen im Vierer-Raft (Wildalpen (AUT), Augsburg (GER), Budweis (CZE) und Lipno (CZE)) siegten wir in der Gesamtwertung über alle Disziplinen.
Darüber hinaus nutzten wir das Einladungsrennen in China für einen Vergleich mit der außereuropäischen Konkurrenz.
Zwischen den Rennen im Sommer und den Rennen im Herbst nutzten wir einige Wochenenden für gemeinsame Trainingslager.
- 2 Wochenenden in Österreich/Tirol
- 1 Wochenende in Lipno, CZE
Die direkte Vorbereitung auf die WM gestalteten wir ebenfalls mit Trainingslagern im Ötztal, Tirol. Wir starteten 4 Wochen vor der WM und verbrachten insgesamt 3 Wochenende in Folge in Österreich. Am letzten Wochenende vor unserem Abflug nach Ecuador starteten wir beim letzten Eurocup Rennen in Trnavka, CZE und belegten den 4. Platz in der Gesamtwertung.
WM Ecuador
Der diesjährige Austragungsort El Chaco liegt 150 km östlich von Quito in den nord-östlichen Andenausläufern. Die drei verschiedenen Disziplinen (Sprint, Slalom, Abfahrt) wurden an verschiedenen Stellen auf dem Rio Quijos ausgetragen.
Sprint:
Im Sprint belegten wir beim Timetrail den ersten Rang. In der ersten Paarung, dem 8tel- Finale, mussten wir uns den Neuseeländern geschlagen geben. Und belegten auf Grund der Fahrzeit den 13. Rang in der Sprintwertung.
Slalom:
Im ersten Lauf unterlief uns ein Fahrfehler und wir bekamen am Tor 2 50 Strafsekunden. Der zweite Lauf lief besser, obwohl wir zwei Torberührungen hatten und diese mit 2 mal 5 Strafsekunden geahndet wurde. Wir belegten Platz 3 mit 2,4 sek. Rückstand.
Abfahrt:
Nach den Ergebnissen in den ersten zwei Wettkämpfen mussten wir im 2. Heat starten. Nach 1 Stunde und 11 Minuten belegten wir den 2. Rang hinter dem Team aus Tschechien und vor der Mannschaft aus Russland.
Gesamtwertung:
In der Gesamtwertung konnten wir uns trotz dem Abschneiden im Sprint bis auf den 4. Rang vorfahren.
1. Russland
2. Tschechien
3. USA
4. GER
Top-Saisonergebnisse im Überblick
- Deutscher Meister 2005
- R4 Eurocup Gesamtsieg
- R6 Eurocup Gesamtwertung Platz 3
- R6 WM Ecuador Slalom, Bronze
- R6 WM Ecuador Abfahrt, Silber
- R6 WM Ecuador Gesamtwertung Platz 4
(Falk Schumann)